Kontaktlinsen sind, Sehhilfen, die, im Gegensatz zu Brillen, direkt auf dem Auge aufliegen. Hierbei gibt es noch einmal die Entscheidung in harte und weiche Kontaktlinsen, sowie Nachtlinsen, Monatslinsen und Tageslinsen.
Die Idee einer Kontaktlinse entstand bereits 1636 durch den Philosophen und Naturwissenschaftler René Descartes. Die wirkliche Realisierung fand allerdings erst im 20. Jahrhundert statt.
Neben dem Nutzen zur Überwindung von Sehschwächen dienen Kontaktlinsen heute auch oft ästhetischen und kosmetischen Zwecken. So gibt es sie in allen möglichen Farben und Mustern, was viele vor allem junge Menschen für sich nutzen, um auf Partys und Ähnlichem aufzufallen.
Weiche Kontaktlinsen entstanden 1971, sind beweglich und passen sich dadurch optimal der Form der Hornhaut an. Sie haben normalerweise einen Durchmesser zwischen 12 und 16mm, dadurch sitzen sie fest auf dem Auge und gehen auch beim z.B. Wassersport nicht (oder nur selten) verloren.
Im Gegensatz dazu haben harte Kontaktlinsen nur etwa eine Größe von 8 bis 10mm und schwimmen beweglich auf der Hornhaut auf einer Art Tränenfilm. Dadurch besteht ein geringeres Risiko, der Aug-Schädigung, da das Auge dennoch mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Nachteilig ist jedoch, dass die Linse nicht direkt auf dem Auge aufliegt und dadurch Fremdkörper - bei staubiger Luft oder starkem Wind - unter die Linse gelangen können.
Für welche Kontaktlinse man sich entscheidet, sollte davon abhängig gemacht werden, wo sie eingesetzt wird. e.h. ob man Arbeiter auf einer Baustelle ist (Gefahr von Staubaufwirbelungen -> weiche Linsen) oder Sekretärin in einem Büro (Gefahr der Austrocknung durch z.B. Klimaanlagen -> harte Linsen).